...verbrachten wir im Australian Museum in Sydney und in den Blue Mountains, wo wir vom Echo Point aus einen wundervollen Blick auf die "Three Sisters" und den Nationalpark hatten und danach die total steilen "Giant Stairways" hinuntergestiegen und im Nationalpark herumgewandert sind (leider musste man den ganzen Weg, den man runter gegangen war, natürlich auch wieder hoch - anstrengend!). Schlangen und giftigen Spinnen sind wir zum Glück nicht begegnet... glauben wir zumindest.
Die letzte Woche in Sydney beinhaltete neben Klinikalltag einen Besuch am Manly Beach, diverse Spaziergänge in Sydney und natürlich ein BBQ auf unserem hosteleigenen Rooftop.
Morgen Abend gehts dann zum Flughafen und zurück nach Deutschland.
Dort sehen wir uns dann hoffentlich bald wieder.
Wir freuen uns schon auf Euch! :)
Eure Coya und Manu
Donnerstag, 21. April 2011
Ostküste
Umso schöner fanden wir Fraser Island und Rainbow Beach, wohin wir eine geführte Tour mit einem Vierradantrieb-Monster-„Jeep“ gemacht haben. Wetter, Essen und unser Guide Rick waren allesamt super! Am besten haben uns der Süßwassersee McKenzie mit seinem karibikähnlichen Strand und der Regenwald bei „Central Station“ gefallen.
UND: Auf dem Weg nach Fraser Island ist Rick einen Umweg in eine Bucht gefahren, wo jeden Morgen um 8 Delphine an den Strand kommen, um sich von entzückten Touristen mit Fisch füttern zu lassen. Also haben wir endlich unsere Delphine gesehen - und auf der Überfahrt nach Fraser gleich nochmal. :)
Von Noosa aus sind wir nach Byron Bay gefahren, wo uns Strände, Stadt und das chillige Hostel (mit Hängematten, Pool etc) super gefallen haben. Urlaubsfeeling pur!
Leider mussten wir viel zu bald (nach einer Woche) unseren Camper wieder in Brisbane abgeben... Nachdem wir am Flughafen feststellen mussten, dass Tiger Airways unseren Flug gecancelled hatte (angeblich schon am Tag zuvor – komischerweise stand er aber trotzdem planmäßig auf der Homepage und der Anzeigetafel am Flughafen), kamen wir in den Genuss mit Virgin Blue nach Sydney zurück zu fliegen (natürlich mit entsprechendem Aufpreis) und haben uns geschworen, nie wieder mit Tiger zu fliegen... .
Update
Das letzte Märzwochenende waren wir im Taronga Zoo in Sydney und beim The Rocks Market, wo wir herausgefunden haben, wie man Lollies herstellt, in denen Sydney steht. :)
Dienstag, 22. März 2011
Halbzeit
Inzwischen ist schon über die Hälfte unserer Zeit down under vorbei... .
Aus der Klinik gibt's nichts Neues zu berichten - das mit dem "früher rauskommen" hat bisher noch nicht so richtig funktioniert.
Dafür haben wir die Wochenenden genutzt. ;)
Zum Beispiel waren wir...
... vorletztes Wochenende wieder mal in den Royal Botanic Gardens und haben mit zwei Jungs aus unserem Hostel (ganz illegal) Wein aus dezenten braunen Papiertüten getrunken und diverse Fotos vor Opera und Harbour Bridge geschossen.
... auf einer Harbour Cruise anlässlich des Geburtstags eines Freundes.
... letztes Wochenende im langersehnten Surfcamp, das total viel Spaß gemacht hat, aber sauanstrengend war und uns furchtbaren Muskelkater, diverse blaue Flecken, Aufschürfungen und Sonnenbrand beschert hat.
Trotzdem war's super! :)
Als Bonus haben wir auf dem Rückweg noch einen Abstecher gemacht, um freilebende Känguruhs anzuschauen und zu streicheln!
Aus der Klinik gibt's nichts Neues zu berichten - das mit dem "früher rauskommen" hat bisher noch nicht so richtig funktioniert.
Dafür haben wir die Wochenenden genutzt. ;)
Zum Beispiel waren wir...
... vorletztes Wochenende wieder mal in den Royal Botanic Gardens und haben mit zwei Jungs aus unserem Hostel (ganz illegal) Wein aus dezenten braunen Papiertüten getrunken und diverse Fotos vor Opera und Harbour Bridge geschossen.
... auf einer Harbour Cruise anlässlich des Geburtstags eines Freundes.
... letztes Wochenende im langersehnten Surfcamp, das total viel Spaß gemacht hat, aber sauanstrengend war und uns furchtbaren Muskelkater, diverse blaue Flecken, Aufschürfungen und Sonnenbrand beschert hat.
Trotzdem war's super! :)
Als Bonus haben wir auf dem Rückweg noch einen Abstecher gemacht, um freilebende Känguruhs anzuschauen und zu streicheln!
Dienstag, 8. März 2011
Die erste Woche in Sydney...
Sonntagabend machten wir noch einen Abendspaziergang zu den Royal Botanic Gardens (zu Fuß 10 min von unserem Hostel). Dort hängen bzw. fliegen überall Flughunde herum (süß, aber mit Auf-den-Kopf-kack-Gefahr). Von der nordöstlichen Spitze des Parks hatten wir ganz unverhofft die klassische Postkartensicht auf Oper und Harbour Bridge bei Sonnenuntergang (Romantik pur).
Am Montag ging der Ernst des Lebens los: ziemlich aufgeregt fuhren wir zum ersten Tag unseres PJs am RPAH. Natürlich waren dann doch alle Befürchtungen umsonst und alle Ärzte waren unglaublich freundlich und aufgeschlossen. Allerdings scheinen wir hier doch was zu lernen: Wir sind jeden Tag von 8 bis ca. 5 Uhr in der Klinik und werden regelmäßig abgefragt und geteacht. (War wohl nichts mit Freizeit und Strand....) Die Ärzte geben sich mit den Studenten hier viel mehr Mühe als die meisten in Deutschland, so dass wir damit sehr zufrieden sind und abends sogar auch gerne mal ins Lehrbuch schauen.
Donnerstagabend haben wir mit unserem Ausgleichsprogramm begonnen und waren mit Freunden von Manu, die in Sydney wohnen, bei Steak und Bier in der „Sugarmill“.
Samstag, 26. Februar 2011
Nelson & Kaikoura
Nach einem kurzen Besuch bei den Pupu Springs verließen wir am Dienstag die Golden Bay (und Joe) und fuhren nach Nelson ins beste Hostel ever: das Paradiso! Dort gab es einen Pool, Spa, Sauna, Liegestühle, Hängematten, Free Soup, Free Breakfast und Free WiFi! Leider wurde unsere Hochstimmung etwas getrübt, als wir (gerade im Begriff für unsere letzte Nacht in NZ ein Hostel in Christchurch zu buchen) die Nachrichten im Fernsehen sahen: Erdbeben.
Mittwoch und Donnerstag verbrachten wir mit kleinen Wanderungen in Kaikoura, immer noch um unseren Flug nach Sydney bangend.
Zum Glück hat alles gut geklappt und kamen wie geplant gestern Abend in unserem Hostel (Eva’s Backpackers) in Sydney an.
29°C, Sonne, Rooftop mit BBQ und Blick auf die Skyline, superschöne Bäder – 90% Deutsche... .
Bis bald!
Eure Coya und Manu
Golden Bay
Nachdem wir aus dem Abel Tasman Nationalpark zurück waren, verbrachten wir nochmals eine Nacht in der Hat Trick Lodge in Motueka, deren Besitzer total nett waren.
Am nächsten Tag fuhren wir die Serpentinenstraße zur Golden Bay und entdeckten in Takaka am Wegesrand einen einsamen Tramper: Joe aus Kanada, den wir ja schon aus dem Abel Tasman Nationalpark kannten. Zu dritt fuhren wir ins Shambhala in Onekaka, einem furchtbar esoterisch und alternativ angehauchten Hostel, das aber einen wunderschönen Garten (etwas buddhistisch) direkt am Meer hatte.
Dort luden wir unser Gepäck ab, entspannten uns erst einmal und gingen danach zu einer von Joe angepriesenen Party namens „Cabaret in the Caves“. Allein schon die Anfahrt war schwieriger als gedacht: Zuerst ging es endlos über sehr schmale Schotterpisten, nur um dann endlich auf dem Parkplatz anzukommen, wo uns ein Schild mit der entmutigenden Aufschrift „Caves 45 min“ (zu Fuß) empfing. Wir ließen eine Münze entscheiden (Joes Idee) und quälten uns dann unter gleißender Sonne den Berg hinauf. Nachdem wir dreimal die falsche Abzweigung genommen und immer wieder vergeblich nach Partymusik gelauscht hatten, kamen wir endlich an den Caves an – nur um festzustellen, dass die sogenannte Party eine Hippie-Versammlung war, wo jeder, der wollte, einen (wenn auch noch so abgefahrenen) Beitrag leisten konnte. Wir hatten auf jeden Fall unseren Spaß. ;)
Vom Schwimmen wurde zwar ausdrücklich abgeraten (Danger!) – etwas rumgeplanscht haben wir aber trotzdem.
Abends veranstalteten wir dann endlich im Shambhala unser heißersehntes BBQ mit Livemusik von Joe (+ Gitarre Joannie).
Zum Ausgleich fuhren wir danach erstmal ins Mussel Inn, einem in unseren beiden Reiseführern hochgelobten Restaurant/Pub mit preigekröntem Bier (Captain Cooker). Bei Nachos und Bier landeten wir irgendwann wieder einmal bei unserem Lieblingsgesprächsthema dieser Tage: Den Ortnamen der näheren Umgebung.
Am nächsten Tag machten wir zu dritt einen Ausflug zu Farewell Spit, dem nördlichsten Punkt der Südinsel, und dem schönsten Strand der Welt: Warariki Beach.
Vom Schwimmen wurde zwar ausdrücklich abgeraten (Danger!) – etwas rumgeplanscht haben wir aber trotzdem.
Abends veranstalteten wir dann endlich im Shambhala unser heißersehntes BBQ mit Livemusik von Joe (+ Gitarre Joannie).
Zu späterer Stunde ging’s dann zu Fuß noch einmal ins Mussel Inn.
Montag, 21. Februar 2011
Abel Tasman Nationalpark
Am Donnerstag stellten wir unser Auto in Marahau ab und los ging’s mit ca. 12 kg-Rucksäcken (wir hatten nicht unbedingt gewichtsparendes Essen dabei). Für den ersten Tag hatten wir uns mit ca. 35 km etwas viel vorgenommen, es aber dann doch noch zu unserer Hütte (Awaroa Hut) geschafft. Der Weg führte entlang malerischer Buchten mit goldenen Stränden und türkisfarbenem Wasser.
Am nächsten Morgen mussten wir, um die Seezunge vor unserer Hütte bei Ebbe zu überqueren (kein Alternativweg), um 5.10 Uhr aufstehen - die Alternative wäre gewesen bis nachmittags zu warten – so dass wir im Stockdunkeln mit Taschenlampen bewaffnet unserer Rucksäcke packten und im Mondschein die (zu dieser Zeit relativ trockene) Bucht überquerten. Dafür wurden wir in der nächsten Bucht um kurz vor sieben mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt.
Da die zweite Etappe nur 14 km lang war und wir zudem so früh aufgebrochen waren, kamen wir schon um halb elf morgens an der nächsten Hütte (Whariwharangi Hut) an und konnten einen wunderschönen sonnigen Tag am Strand genießen. Abends spielten wir dann sinnlose Kartenspiele mit zwei Spaniern (Lucia und Victor alias Antonio), zwei deutschen Mädels (Michelle und ?) und einem Kanadier (Joe), die wir auf dem Track kennengelernt hatten.
Am Samstag mussten wir einige Kilometer zurück nach Totaranui wandern, wo uns das vorbestellte Water Taxi abholte und zurück nach Marahau brachte.
Punakaiki
Nun kommt endlich mal wieder ein Lebenszeichen von uns. :)
Nach den Gletschern fuhren wir weiter gen Norden nach Punakaiki, wo wir die berühmten Pancake Rocks und Blowholes bestaunt haben.
Unsere Unterkunft dort war wie ein Feriendorf auf den Malediven (zumindest stellen wir es uns dort so ähnlich vor...). Wir hatten zu sechst eine Hütte mit Küche und zwei Bädern; zum Strand waren es angeblich nur 8 Minuten Fußweg, der aber etwas beschwerlich zu gehen anmutete.Dienstag, 15. Februar 2011
Gletscher & Lake Matheson
Am Sonntag auf der Fahrt nach Fox fing es furchtbar an zu regnen, so dass unser Sunny mal wieder etwas sauberer wurde. In strömendem Regen kamen wir in einer etwas fragwürdigen Unterkunft an, wo die Küche derartig verdreckt war und noch dazu seltsam roch, dass wir es vorzogen, auf unserem Zimmer zu essen.
Der Spaziergang um den Lake Matheson erbrachte leider nicht den erhofften Blick auf die schneebedeckten Gipfel der Southern Alps und daher auch nicht die berühmten Spiegelbilder.
Queenstown & Wanaka
Am Freitag sind wir von Te Anau nach Queenstown gefahren, das am schönen Lake Wakatipu liegt und unter Adrenalin-Junkies vor allem für kostspielige Vergnügungen wie Bungee-Jumping, Sky Diving, Rafting o.ä. bekannt ist. Auf dem Weg dahin (und auch dort) hatten wir wundervolles Wetter, wie auf dem Foto zu sehen ist. (Um alle Zweifel ein für alle mal aus dem Weg zu räumen...)
Queenstown hat uns sofort gefallen! Es besteht fast nur aus Hostels, Pubs, Bars und Andenkenläden. Abends wollten wir eigentlich mit der Gondel auf den Berg fahren, haben uns aber vom horrenden Preis (25 NZ$) abschrecken lassen und sind in unseren Allround-Tevas den ziemlich steilen Berg in Rekordzeit (45 statt der angegebenen 60 min) hinaufgewalkt und haben die super Aussicht genossen. Runter ging’s dann noch schneller: In 35 min.
Am nächsten Tag waren wir in einem Kiwi-Conversation-Center (oder so ähnlich) und haben aus einem Meter Entfernung endlich mal echte, lebendige Kiwis gesehen. Fotos durften wir leider keine machen.
Nachmittags ging es - mit einigen Zwischenstopps, um vermeintliche LOTR-Drehorte zu suchen - weiter nach Wanaka, wo wir die nächste Nacht verbrachten.
Donnerstag, 10. Februar 2011
Fjordland
Gestern haben wir uns das erste Mal in diesem Urlaub sportlich ertüchtigt und sind ca 12 km auf dem Kepler-Track zwischen Manapuori und Te Anau gewandert. Der Weg führte am Waiau River entlang – LOTR-Fans auch besser als Anduin bekannt – und war wunderschön.
Heute morgen ging es um 8.15 mit dem Bus los in Richtung Milford Sound. Dank der kompetenten Beratung der Damen im Informationszentrum hatten wir die etwas teurere Variante gebucht, die außer einer längeren Bootsfahrt auf dem Milford Sound und einem Besuch des Deep Underwater Observatory, wo es die seltenen Black Corals zu sehen gibt, ein Barbecue-Buffet an Bord beinhaltete. Gegen Ende klarte es sogar etwas auf (was bei 9 m Regen pro Jahr nicht selbstverständlich ist). Leider haben wir immer noch keine Delphine gesehen, dafür einmal mehr Seelöwen.
Catlins
Sorry, dass wir uns jetzt erst wieder melden, aber in den Catlins (Southland) waren wir ohne jede Vorwarnung plötzlich von Handynetz und Internet abgeschnitten.
Unser erstes Ziel war ein Örtchen mit dem wohlklingenden Namen „Kaka Point“. (Es hatte sogar einen hübschen Strand.) Danach ging’s weiter zum Nugget Point, wo es außer einem Leuchtturm auch Seelöwenkolonien mit vielen Jungen gibt, die man von Weitem auf den Felsen spielen sieht. Leider fing es an diesem Tag schon um 12 a.m. an zu regnen, so dass wir in strömendem Regen zu den Purakaunui Falls und zu den Matai Falls gelaufen sind. (Die im Übrigen wirklich schön waren!) Zwischen den Falls ließ der Straßenbelag uns leider mal wieder im Stich, was unseren guten Sunny in eine dicke Dreckschicht einhüllte, was der anhaltende Regen jedoch schnell wieder behob.
Abends kamen wir dann (Manu mehr – Coya dank Regenhose weniger) durchnässt in der „Lazy Dolphin Logde“ in der Porpoise Bay an.
Danach machten wir noch die 40-minütige Wanderung durch den Regenwald zu den McLean Falls, die durch den hohen Eisengehalt im Wasser teilweise orange bis braun gefärbt waren. Zurück in der Lodge beeilten wir uns, in die angrenzende Bucht, Curio Bay, zu laufen, wo es (auch nur bei Ebbe) einen versteinerten Wald zu sehen gibt.
Nach diesen Strapazen erholten wir uns eine Weile am direkt vor dem Haus liegenden Strand in der Porpoise Bay. Eigentlich hatten wir geplant, dort Delphine zu sehen und mit ihnen zu schwimmen – eine Möglichkeit, die jeder Reiseführer großartig anpreist – leider hatten wir aber kein Glück: Trotz Coyas aufopfernder Badeversuche im 14 Grad kalten Pazifik, die die Delphine anlocken sollten, ließ sich kein einziger armseliger Delphin blicken. Nur ein Seehund lag faul am Strand und ließ sich auch durch eifrig photographierende Japaner nicht stören.
Am Dienstag fuhren wir morgens zum sturmumtosten Slope Point, dem südlichsten Punkt der Südinsel.
Da wir die Stewart Island aufgrund von teurer Überfahrt und Übernachtung kurzerhand von unserem Reiseplan gestrichen hatten, hatten wir an diesem Tag ein ganzes Stück Fahrt über Invercargill bis ins Fjordland vor uns.
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