Sorry, dass wir uns jetzt erst wieder melden, aber in den Catlins (Southland) waren wir ohne jede Vorwarnung plötzlich von Handynetz und Internet abgeschnitten.
Unser erstes Ziel war ein Örtchen mit dem wohlklingenden Namen „Kaka Point“. (Es hatte sogar einen hübschen Strand.) Danach ging’s weiter zum Nugget Point, wo es außer einem Leuchtturm auch Seelöwenkolonien mit vielen Jungen gibt, die man von Weitem auf den Felsen spielen sieht. Leider fing es an diesem Tag schon um 12 a.m. an zu regnen, so dass wir in strömendem Regen zu den Purakaunui Falls und zu den Matai Falls gelaufen sind. (Die im Übrigen wirklich schön waren!) Zwischen den Falls ließ der Straßenbelag uns leider mal wieder im Stich, was unseren guten Sunny in eine dicke Dreckschicht einhüllte, was der anhaltende Regen jedoch schnell wieder behob.
Abends kamen wir dann (Manu mehr – Coya dank Regenhose weniger) durchnässt in der „Lazy Dolphin Logde“ in der Porpoise Bay an.
Danach machten wir noch die 40-minütige Wanderung durch den Regenwald zu den McLean Falls, die durch den hohen Eisengehalt im Wasser teilweise orange bis braun gefärbt waren. Zurück in der Lodge beeilten wir uns, in die angrenzende Bucht, Curio Bay, zu laufen, wo es (auch nur bei Ebbe) einen versteinerten Wald zu sehen gibt.
Nach diesen Strapazen erholten wir uns eine Weile am direkt vor dem Haus liegenden Strand in der Porpoise Bay. Eigentlich hatten wir geplant, dort Delphine zu sehen und mit ihnen zu schwimmen – eine Möglichkeit, die jeder Reiseführer großartig anpreist – leider hatten wir aber kein Glück: Trotz Coyas aufopfernder Badeversuche im 14 Grad kalten Pazifik, die die Delphine anlocken sollten, ließ sich kein einziger armseliger Delphin blicken. Nur ein Seehund lag faul am Strand und ließ sich auch durch eifrig photographierende Japaner nicht stören.
Am Dienstag fuhren wir morgens zum sturmumtosten Slope Point, dem südlichsten Punkt der Südinsel.
Da wir die Stewart Island aufgrund von teurer Überfahrt und Übernachtung kurzerhand von unserem Reiseplan gestrichen hatten, hatten wir an diesem Tag ein ganzes Stück Fahrt über Invercargill bis ins Fjordland vor uns.
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