Samstag, 5. Februar 2011

Oamaru, Moeraki Boulders, Dunedin, Otago Peninsula


Vorgestern haben wir in Christchurch unser Auto abgeholt - einen Nissan Sunny. Den Linksverkehr finden wir wider Erwarten gar nicht so schlimm – wir wischen nur etwas zu häufig die Scheiben (anstatt zu blinken).
Nach ca 280 km auf kerzengerader Straße kamen wir nachmittags in Oamaru an, wo wir noch die zwei letzten Betten (in verschiedenen Dorms mit schnarchenden Mitschläfern) in der YHA ergattert haben. Da hat es uns super gefallen – es war im Gegensatz zum Base in Christchurch supersauber und die anderen Leute waren sehr nett. (Außerdem gab es eine Katze!)
Abends ging’s dann zu den Yellow Eyed und den Blue Penguins, die abends aus dem Meer kommen und in ihre Nester gehen.
Wusstet Ihr schon J: Pinguine schwimmen und labern den ganzen Tag und schlafen (auch schwimmend), wenn sie müde sind,  4-6 min.

Auf dem Weg nach Dunedin haben wir gestern noch einen Zwischenstopp an den Moeraki Boulders gemacht, wo fast nur Deutsche unterwegs waren. (Bild trotzdem mit Selbstauslöser.) Danach haben wir am Katiki Point eine kleine Wanderung an der Küste entlang gemacht, wo wir viele Seelöwen und Pinguine gesehen haben.
Seit gestern Abend sind wir jetzt in Dunedin, der schönsten Stadt bisher. Manu sagt, es sieht ein bisschen aus wie in San Francisco. Hier wohnen wir auch wieder in der YHA Stafford Gables in einem Dorm (diese Nacht ungestört). Das Haus ist sehr hübsch und verwinkelt mit riesiger Küche und nem Fernsehzimmer mit DVD-Sammlung, die wir nachher mal in Augenschein nehmen werden.

Heute sind wir auf die nahegelegene Otago Peninsula gefahren. Trotz angesagter 25 Grad und Sonne war es bewölkt und ziemlich windig. Am Taiaroa Head haben wir Albatrosse (Royal Albatross) beim Brüten beobachtet und aufdringliche Möwen mit Brot und Aprikosen gefüttert. J Nach einem Besuch im Aquarium waren wir am Sandfly Beach, wo uns, während wir ganz harmlos unseren Kuchen aßen, ein eben an Land gekommener Seelöwe den Weg abschnitt und dann auch noch etwas ungehalten wurde, als wir versuchten (streng nach Vorschrift!) auf der Landseite mit 5 m Abstand an ihm vorbeizugehen.

Der Pazifik ist im Übrigen saukalt!

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